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Ulrich Rückriem

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Ulrich Rückriem

* 1938 in Düsseldorf, Deutschland
lebt in Köln
[2. Bauabschnitt]


Als gelernter Steinmetz beginnt Ulrich Rückriems Aufbruch zu einer eigenen künstlerischen Ausdrucksweise in den frühen 60er Jahren.
Nach zwei Jahren bildhauerischen Tätigkeit an der Kölner Dombauhütte stellt er sich der Herausausforderung der intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischen Schaffungsprozessen und der Entwicklung einer eigenen Formensprache. Dabei beeindrucken Ihn vor allem die konzeptionellen Anlagen der amerikanischen Minimal Art.

Mit dem Hintergrund einer profunden klassischen Ausbildung und der entsprechenden bodenständigen Professionalität entsteht das zukünftige Arbeitsprinzip mit den elementaren Bedingungen der Bildhauerei: Masse, Material und Proportionen. Ausgangspunkt ist dabei immer der im Steinbruch vorgefundene Rohling mit einer annähernd geometrischen Grundform.

Die Steinbearbeitung erfolgt durch die traditionellen Methoden von Spaltung und Schnitt, wobei die Arbeitsprozesse einer fortlaufenden visuellen Nachvollziehbarkeit folgen sollen.
Einen Dialog von Skulptur und Umgebung erreicht Rückriem durch die konzeptionellen und kompositorischen Verknüpfungen des Kunstwerks in die umgebende Landschaft oder das architektonische Raumkonzept.

So beeinflusst er maßgeblich die Entwicklung der modernen Bildhauerei. Diese zeitgenössische Präsenz wird auch mit der Teilnahme an der documenta 5, 7, 8 und IX, sowie der Biennale di Venezia deutlich.











Foto © Alfred Karner