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Olga Chernysheva

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Olga Chernysheva

* 1962 in Moskau; lebt in Moskau

Olga Chernysheva studierte am Gerasimov Institut für Kinematographie in Moskau (Spezialisierung Animation) und an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam. Chernysheva gilt als ein führende Vertreterin der in den 90er Jahren in die Öffentlichkeit tretenden Moskauer Generation, die sich in einer Zeit großer politischer und kultureller Veränderungen einen Namen gemacht hat, welche allerdings auch durch die schwierigen Reformen des sowjetischen Systems und die wirtschaftlichen Probleme, die einen großen Teil der Bevölkerung betrafen, geprägt waren. Chernyshevas Arbeit in verschiedenen Medien – darunter auch sehr kurze Essays, die sie mit stehenden oder bewegten Bildern kombiniert – basiert auf einer genauen Beobachtung der sie umgebenden Realität. Chernysheva setzt die lange russische Tradition des sozialen Realismus (ganz anders als der sozialistische Realismus, die offizielle künstlerische Doktrin der ehemaligen Sowjetunion) und der Kunst als eine Art kritische und mitfühlende Erzählung fort. Ihr Werk ist formal anspruchsvoll, subtil und humorvoll. Einzelausstellungen ihres Werkes fanden im Staatlichen Russischen Museum in Sankt Petersburg („The Happiness Zone“, 2014), im Museum für Zeitgenössische Kunst Antwerpen („Keeping Sight“, 2014), in der Secession in Wien („Chandeliers at the Forest“, 2017) statt. Sie vertrat Russland auf der Biennale in Venedig 2001, ihre Werke wurden auf der 56. Biennale von Venedig (2015), Manifesta 10 in Sankt Petersburg (2014), 1. Bergen Triennale, Bergen, Norwegen (2013) gezeigt.

www.olgachernysheva.ru / Foto: Olga Chernysheva